HCL-Schiedsrichter für Länderspiele nominiert

 

Daniel Gruss und Thomas Lange pfeifen das deutsche U21-Team gegen Frankreichs A-Kader

 

Ludwigsburg/Mannheim – (shs) Der Hockey Club Ludwigsburg steht nicht nur für und erfolgreiche Aktiven- und Jugendmannschaften, sondern auch für Schiedsrichter erster Klasse. Am Wochenende in Mannheim leiten Daniel Gruss und Thomas Lange vom HCL die Testspiele der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen die A-Nationalmannschaft Frankreichs.

 

 

Den beiden Vorzeige-Schiedsrichtern des Hockey Club Ludwigsburg, Daniel Gruss (35) und Thomas Lange (33), wird am Wochenende eine besondere Ehre zu Teil. Im Rahmen der Damen-Feldendrunde der Deutschen Meisterschaft in Mannheim findet am Samstag und am Sonntag jeweils ein Testspiel der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen den A-Kader aus Frankreich statt. Gruss und Lange gehören zu den vier Unparteiischen, die für diese beiden Partien vom Deutschen Hockey Bund nominiert wurden.

„Das ist eine große Ehre für mich und eine Anerkennung der Leistung, die ich in der letzten Saison erbracht habe“, freut sich Thomas Lange.

Bemerkenswert ist vor allem, dass gleich zwei HCL-Schiedsrichter für die Spiele berücksichtigt wurden und so einer Personengruppe des HCL Aufmerksamkeit geschenkt wird, ohne die es nicht nur im Hockey keinen fairen und geregelten Spielablauf gäbe.

Was kaum jemand weiß, Gruss leitete in seiner Karriere schon über 200 Bundesligaspiele der Herren und Damen und nimmt seit vielen Jahren mehrere Funktionen im Schiedsrichterwesen des Süddeutschen und Baden-Württembergischen Hockey-Verbandes ein.

Thomas Lange pfeift seit 2009 in der Damenbundesliga und unterstützt den HCL in allen Bereichen der Schiedsrichterausbildung, vor allem der Ausbildung von Jugendlichen. Genau in diesem Bereich sieht er im Verein noch gehörigen Nachholbedarf: „Es gibt zu wenig Jugendschiedsrichter. Wir versuchen deshalb, mehr Kinder an das Schiedsrichterwesen heranzuführen und ihnen den Spaß am pfeifen zu übermitteln.“

Einen kleinen Wunsch hat er auch für seine eigene Karriere noch nicht aus den Augen verloren: „Mein Traum ist es, einmal in der Herren-Bundesliga ein Spiel zu leiten. Vielleicht klappt das noch.“