HCL muss zurück in die Regionalliga

 

Hockey Club nach Niederlagen gegen Dürkheim und Frankfurt nicht mehr zu retten

 

Ludwigsburg – (shs) In der 2. Feldhockey-Bundesliga unterliegt der Hockey Club Ludwigsburg am Sonntag zu Hause dem SC Frankfurt 80 mit 4:5 (2:4). Tags zuvor kamen die Rothemden nicht über ein 3:3 (1:1) gegen den Dürkheimer HC hinaus. Der HCL steigt somit in die Regionalliga ab.

 

Aus und vorbei. An diesem Wochenende musste der Hockey Club Ludwigsburg auch seine letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt begraben.

Im für den Klassenerhalt unrelevanten Sonntagsspiel gegen den SC Frankfurt 80 unterlagen die Rothemden knapp mit 4:5 (2:4). Nach desolaten 25 Minuten, in denen die Gäste auf 0:4 davon zogen, bäumten sich die Barockstädter noch einmal auf und hätten das Spiel in Halbzeit zwei durchaus noch drehen können. Der Ausgleichstreffer, den sich die Schwaben nach einer starken zweiten Hälfte verdient gehabt hätten, wollte aber nicht fallen.

Einen Tag zuvor hätten sich die Rothemden nur mit einem Sieg weiter Hoffnungen auf den Klassenverbleib machen können. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte gegen den Mitkonkurrenten Dürkheimer HC (1:1), übernahm der HCL die Initiative und wurde mit den Treffern zum 2:1 durch Andreas Wörz und 3:1 durch Raphael Schmidt belohnt. Der Sieg war zum greifen nahe, doch der DHC nutzte eine Schwächephase der Hausherren aus und glich mit den zwei einzigen ernsthaften Möglichkeiten in der zweiten Hälfte zum 3:3 Endstand aus. Der HCL vergab in der Schlussphase noch einige gute Chancen, aber es blieb bei der Punkteteilung, was den Abstieg des HCL zur Folge hat.

Das für den Klassenverbleib irrelevante Penalty-Schießen entschieden die Gäste mit 3:1 für sich.

„Dieser Abstieg ist sehr bitter und unnötig, denn wir hatten genug Chancen, die Liga zu halten. Leider fehlte uns in den entscheidenden Spielen manchmal noch die nötige Konzentration und oft auch das Glück im Abschluss“, trauert HCL-Trainer Schmidt den verpassten Möglichkeiten hinterher.

„Wir haben eine starke und junge Mannschaft, mit der wir in fast jeden Spiel mit unserem Gegner ebenbürtig, teilweise sogar besser waren. Deshalb muss unser Ziel für die nächste Saison der direkte Wiederaufstieg sein“, so Schmidt

 

 

Der HCL spielte mit: Kniebühler, Spross, Beck, Josek (1), Raphael (2) und Severin Schmidt, Alexander und Andreas (1) Wörz, Placht (1), Koffler (1), Wiese (1), Mayer, Huber, Thum, Ortwein, Bischof, Schmidt-Holthausen, Dieterich