Knoten geplatzt

 

HCL holt bei den Zehlendorfer Wespen ersten Rückrundensieg

 

Berlin – (shs) Der Hockey Club Ludwigsburg hat das Siegen nicht verlernt. In der 2. Feldhockey-Bundesliga gewinnen die Barockstädter bei den Zehlendorfer Wespen Berlin mit 3:2 (1:2). Somit behält der HCL die theoretische Chance auf den Klassenerhalt.

 

Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in der Rückrunde gibt es für den HCL endlich wieder Grund zum Jubeln. Der 3:2 Erfolg über die Zehlendorfer Wespen war auch redlich verdient, was auch Trainer Helmut Schmidt so sah:

„Endlich wurden wir für eine überzeugende Leistung belohnt“, freut sich Schmidt.

Die Schwaben begannen wie schon in den letzten Spielen sehr engagiert und setzten die Berliner früh unter Druck. Denis Bischof erzielte schon in der 5. Minute die verdiente 1:0 Führung per Eckennachschuss. Die Ludwigsburger beherrschten die Partie, doch mit ihrer ersten Möglichkeit glichen die Wespen per Strafecke zum 1:1 aus. Auch durch einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen wurde das Spiel immer zerfahrener. Die Rothemden verloren die Kontrolle und kassierten kurz vor der Pause folgerichtig den Gegentreffer zum 1:2.

Trainer Schmidt fand wohl die richtigen Worte in der Halbzeitbesprechung, denn die Barockstädter kamen wie verwandelt aus der Kabine. Nach mehreren hochkarätigen Chancen war es Oliver Ortwein mit einem Doppelpack, der erst das Ergebnis egalisierte und wenigen Minuten später den Treffer zum 3:2 Endstand erzielte. In Bedrängnis kam die HCL-Abwehr erst kurz vor Schluss, als sich gleich zwei Ludwigsburger eine Strafzeit einhandelten, die Unterzahl blieb aber folgenlos.

Der HCL ist nun wieder näher an die Nichtabstiegsplätze herangerückt und muss die leise Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht begraben.

 

 

Der HCL spielte mit: Spross, Kolb, Severin und Raphael Schmidt, Andreas und Alexander Wörz, Beck, Mayer, Koffler, Placht, Wiese, Huber, Thum, Schmidt-Holthausen, Bischof (1), Ortwein (2), Schaller

 

 

Den Regionalliga-Damen des Hockey Club Ludwigsburg hingegen steht das Wasser bis zum Hals. Im Auswärtsspiel waren die Rothemden dem 1. Hanauer THC bei der 0:7 Niederlage hoffnungslos unterlegen. „Einige Mannschaften in der Regionalliga sind einfach noch eine Klasse besser als wir. Wenn man da einen schlechten Tag erwischt, hat man keine Chance“, resümiert Damen-Trainer Reini Placht.

 

Der HCL spielte mit: Schöller, Happes, Nagaba, Jenny und Isabell Schmitt, Buck, Dorda, Moll, Peifer, Schmidt-Sandt, Seitz, Beurer, Pillkan, te Huurne